Werk

Über das Werk

Für mich gehören manche Bilder zu den Momenten, in denen ich nicht alles erklären kann. „Zwischen den Welten“ ist genau so ein Werk. Beim Entstehen hatte ich kein klares Ziel. Es war eher ein Gefühl, dem ich gefolgt bin. Vielleicht wirkt es wie eine Landschaft, vielleicht wie eine Erinnerung. Für mich ist es ein Ort, den es eigentlich nicht gibt und der sich trotzdem vertraut anfühlt. Die goldenen Töne sind für mich wie Spuren von etwas Vergangenem. Wie ein Weg, den man kennt, ohne sagen zu können, wohin er führt. Ich wollte Raum lassen, damit jeder etwas Eigenes darin entdecken kann. Ich habe mit Jute, Strukturpaste und vielen Lasuren gearbeitet. Die Oberfläche ist mir besonders wichtig. Sie verändert sich mit dem Licht und wirkt nie ganz gleich. Genau das spiegelt für mich dieses Dazwischen wider, dieses In-Bewegung-Sein.